Eine spannende und erlebnisreiche Woche liegt hinter unseren Schülerinnen und Schülern der Don-Bosco-Schule. Im Rahmen unseres Erasmus-Projekts durften sie unsere Partnerschule Rincón de Goya in Zaragoza (Spanien) besuchen und viele besondere Erfahrungen sammeln.
Nach der Ankunft wurden unsere Schülerinnen und Schüler herzlich an der Partnerschule empfangen. Bei Kennenlernspielen, einer Schulführung und der Übergabe von Gastgeschenken aus Lippstadt konnten erste Kontakte geknüpft werden. Schnell entstand ein schönes Miteinander zwischen den Schülerinnen und Schülern aus Spanien und Deutschland.
In den folgenden Tagen gab es viele gemeinsame Aktivitäten. Die Gruppe erkundete Zaragoza, besuchte spannende Orte in der Stadt, schlenderte am Fluss Ebro entlang und entdeckte die spanische Kultur. Natürlich durfte auch das gemeinsame Essen nicht fehlen – beim Kochen, bei einem Picknick und beim gemeinsamen Abendessen entstanden viele schöne Momente.
Ein wichtiger Schwerpunkt der Woche war das Thema Nachhaltigkeit. In gemischten Gruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Projekten: Sie bauten Vogelfutterstationen, arbeiteten im Gemüsebeet, stellten Samenkugeln her und beschäftigten sich mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Gemeinsam wurde kreativ gearbeitet, ausprobiert und voneinander gelernt.
Auch kulturell gab es viel zu erleben: Die spanischen Schülerinnen und Schüler zeigten eine Aufführung, es gab eine spannende Vorführung der Polizei mit Drogenspürhunden und bei einer Abschlussfeier mit Musik und Tanz wurde die gemeinsame Woche gebührend gefeiert.
Am Ende hieß es Abschied nehmen. Viele neue Freundschaften, tolle Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse bleiben zurück. Wir bedanken uns herzlich bei unserer Partnerschule Rincón de Goya für die große Gastfreundschaft und die wunderschöne Zeit.
Diese Erasmus-Woche hat wieder gezeigt: Europa verbindet Menschen – durch Begegnungen, Freundschaften und gemeinsames Lernen.
Drei Mitglieder des Kollegiums der Don-Bosco-Schule waren im Rahmen des Erasmus-Programms für eine Woche Gäste an der Jedu-Berufsschule in Oulainen. Sie führten dort ein Job-Shadowing durch und konnten so in dieser Zeit Einblick in das finnische Schulsystem nehmen.
Der Kontakt zu der Schule war durch eine Begegnung bei einer Erasmus-Fortbildung entstanden. Oulainen ist kleiner Ort im Norden Finnlands. Die Berufsschule hat dort zwei Standorte. Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf werden dort ebenfalls unterrichtet.
Das finnische Schulsystem kennt die Gemeinschaftsschule der Klassen 1 – 9. Danach besucht ein Teil der Schülerschaft das Gymnasium, während die anderen zur Berufsschule gehen. Die Jedu – Berufsschule ist mit etwa 9 Standorten in mehreren Kommunen aktiv. Jeder Standort hat dabei eigene berufliche Schwerpunkte. Die Inklusion wird durch den gemeinsamen Schulbesuch gelebt. Im Unterricht werden allerdings leistungsdifferenzierte Lerngruppen gebildet.
Die drei Sonderpädagogen der Don-Bosco-Schule Frau Hille, Frau Postert und Herr Janus waren tief beeindruckt von der erfahrenen Gastfreundschaft und dem offenen Austausch über pädagogische und didaktische Fragestellungen. Ein Gegenbesuch wird im Oktober erwartet.